Ich habe große Sorgen – wo finde ich vertrauenswürdigen Rat und Hilfe?

Kinder und Jugendliche – Schulprobleme und Berufswahl

Dies ist ein Überblick, der dir die Bandbreite des Themas Schulprobleme und Berufswahl veranschaulichen soll. Wenn du aber gleich zum umfassenden Themenkreis Kinder und Jugendliche mit seinen vielen Stichworten gehen und dabei zusätzlich gute Links und Link- Beschreibungen mit Hilfe-Tipps und -Angeboten finden wollen, klicke bitte hier

Ich trau mich mit meinem schlechten Zeugnis nicht nach Hause

Angst vor schlechten Noten und insbesondere vor einem schlechten Zeugnis kann Kinder und Jugendliche sehr belasten. Wenn man sich schon im Vorfeld verrückt macht, können diese Ängste die Leistungen sogar noch verschlechtern. Und der Druck wirkt sich oft auch auf die Gesundheit aus. Es ist wichtig, über solche Ängste zu sprechen. Manchmal machen Eltern viel Druck – und manchmal sind es auch die Kinder selbst, die glauben, ihre Eltern nicht ‚enttäuschen‘ zu dürfen. Sprich mit deinen Eltern, oft haben sie mehr Verständnis für deine Lage, als du denkst – schließlich sind sie auch einmal zur Schule gegangen. Wenn du dich nicht traust, kannst du natürlich auch mit einem Lehrer oder einer Lehrerin sprechen bzw. zur Vertrauenslehrerin/zum Vertrauenslehrer gehen. Auch das Kinder- und Jugendtelefon sowie die Online-Beratungsstellen helfen dir, mit deinen Ängsten besser fertig zu werden. Dass du wirklich nicht allein bist mit deinen Sorgen, kannst du auch daran sehen, dass viele Bundesländer zu den Zeugnistagen spezielle Sorgentelefone einrichten. Diese kannst du im Internet finden, indem du nach „Sorgentelefon Zeugnis“ unter Angabe deines Bundeslandes suchst.

Ich bin in der Schule überfordert

Wenn es in der Schule nicht so läuft, wie es laufen soll, entstehen oft großer Druck und Versagensängste, die alles nur noch schlimmer machen. Das Gefühl, nicht mehr mitzukommen und überfordert zu sein, kann viele Ursachen haben. Vielleicht hast du durch einen Umzug oder Krankheit Stoff versäumt. Vielleicht kommst du mit bestimmten Lehrern/Lehrerinnen und ihren Lernmethoden nicht zurecht. Vielleicht wäre eine andere Schulform mit anderen Lernformen besser für dich. Vielleicht gibt es persönliche Probleme, Ärger zu Hause oder Stress mit den Mitschülern und Mitschülerinnen, die dich vom Lernen abhalten oder deine Konzentrationsfähigkeit stören. Auch gesundheitliche Probleme oder z. B. eine Lese-Rechtschreibstörung können die Ursache Lernprobleme sein. All diese Probleme kann man angehen, und es gibt Menschen, die dir zuhören und weiterhelfen können. Neben deinen Eltern liegt es natürlich nahe, erst einmal mit deinem Klassenlehrer/deiner Klassenlehrerin oder einer anderen Lehrkraft, die du magst, bzw. dem Vertrauenslehrer/der Vertrauenslehrerin zu sprechen. Aber auch eine Telefon- oder Onlineberatung kann dir helfen, herauszufinden, woran deine Überforderung liegt und was du verändern kannst. Vielleicht ist auch eine schulpsychologische Beratung angebracht.

Ich habe Prüfungsangst / Angst vorm Versagen

Wohl jeder ist vor Klassenarbeiten ein bisschen nervös, aber manchmal kann Prüfungsangst geradezu lähmend sein. Die Angst zu versagen, kann dazu führen, dass man sich tatsächlich plötzlich an das Gelernte nicht mehr erinnert. Auch körperliche Symptome und Pankikattacken können auftauchen. Es gibt Wege, mit diesen Ängsten besser klarzukommen, und vielleicht auch zu erfahren, warum du dir selbst so viel Druck machst. Du solltest versuchen, Deine Prüfungsangst mit deinen Lehrern / Lehrerinnen zu besprechen. Auch Beratungsstellen können dir Tipps geben. Vielleicht ist auch eine schulpsychologische Beratung ratsam.

Wir können uns keine Nachhilfe leisten

Wenn du und deine Eltern nur wenig Geld zur Verfügung haben, kann es sein, dass ihr Anspruch auf Mittel aus dem sogenannten Bildungs- und Teilhabe-Paket habt. Leider wissen das nur wenige, aber wenn die Schule bescheinigt, dass Förderbedarf besteht, können dann die Kosten für Nachhilfe übernommen werden. Am besten setzt ihr euch mit dem Schulbüro in Verbindung und fragt einfach mal nach. Auf der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sind weitere Informationen zu finden.

Ich werde gemobbt

Wenn jemand ständig von anderen ausgegrenzt, geärgert, gedemütigt, niedergemacht und/oder geschlagen und erpresst wird, spricht man von ‚Mobbing‘. Oft geht das Mobbing von einem Anführer oder einer Anführerin aus und andere schließen sich an – meist, weil sie selber nicht zur Zielscheibe werden wollen, und vielleicht sind sie sich gar nicht bewusst, was für einen Schaden sie anrichten. Manchmal werden auch in den sozialen Medien Gerüchte verbreitet; der oder die Betroffene wird lächerlich gemacht, beschimpft oder bedroht – dann spricht man von ‚Cyber-Mobbing‘. Gemobbt werden ist für jeden sehr schlimm. Wer gemobbt wird, entwickelt meist große Angst, fühlt sich allein und hilflos, schämt sich vielleicht sogar oder gibt sich selbst die Schuld, nicht richtig ‚dazuzugehören‘. Es ist ganz wichtig, in einer solchen Situation Hilfe zu suchen, denn Mobbing hört meist nicht einfach so von alleine auf, sondern muss – und kann – gestoppt werden. Mobbing ist nie okay, und die Betroffenen sind niemals ’selber schuld‘; es kann praktisch jeden und jede treffen. Erwachsene bekommen oft erst sehr spät oder gar nicht mit, was so zwischen Kindern und Jugendlichen passiert. Sie können also nur helfen, wenn du mit ihnen sprichst. Die allermeisten Lehrer und Lehrerinnen wissen, dass Mobbing gestoppt werden muss, es ist ihnen nicht egal. Wende dich an deine Eltern und/oder an eine Lehrkraft, der du vertraust. Du kannst auch mit deinen Eltern zusammen einen Gesprächstermin in der Schule machen. Wenn du immer noch zuviel Angst hast, oder das Gefühl hast, dir wird nicht richtig zugehört, kannst du auch erst einmal anonym mit einer Beratungsstelle sprechen.

Ich werde diskriminiert

Von Diskriminierung spricht man, wenn jemand aufgrund eines Merkmals wie Aussehen, Religion, Herkunft, Geschlecht, sexueller Identität oder aufgrund einer Behinderung benachteiligt wird.

Diskriminierung ist verboten; alle Schüler und Schülerinnen haben ein Recht auf Gleichbehandlung und Chancengleichheit in der Schule. Es gibt viele Formen von Diskriminierung – z. B. Beleidigungen, Lächerlichmachen, Ausgrenzung oder auch ungerechte Behandlung bei der Notenvergabe oder im allgemeinen Schulalltag.

Diskriminierendes Verhalten unter den Schülern und Schülerinnen kann bis zum Mobbing gehen. So etwas solltest du als Betroffene/r oder auch als Zeuge/Zeugin auf jeden Fall im Klassenverband oder mit einer Lehrkraft besprechen. Manchmal sind es allerdings auch Lehrer und Lehrerinnen, die sich von Vorurteilen leiten lassen oder Schüler/-innen mit diskriminierenden Kommentaren demütigen und verletzen. Und manchmal ist auch das Lehrmaterial oder die Organisation des Schulalltags diskrimierend – zum Beispiel wenn in Schulbüchern und Arbeitsblättern rassistische oder sexistische Stereotype auftauchen, oder wenn behinderte Mitschüler/-innen von bestimmten Aktivitäten ausgeschlossen werden. In diesen Fällen solltest du ebenfalls Klassen- oder Vertrauenslehrer/-innen kontaktieren oder auch mit der Schulleitung sprechen.

Wenn sich nichts ändert oder du das Gefühl hast, nicht ernstgenommen zu werden, wende dich an eine Beratungsstelle oder ein Hilfetelefon. Diskriminierung an der Schule kann außerdem auch der Antidiskriminierungsstelle gemeldet werden.

Beratung zur Berufswahl - generell

Die Vorstellungen über den Beruf, den man künftig ausüben will, sind bei den meisten Jugendlichen ziemlich vage. Nur wenige sind sich schon ganz sicher, was sie machen wollen.

Eine Ausbildung ist immens wichtig, man sollte sich für die Auswahl viel Zeit lassen und früh damit beginnen, um möglichst genau informiert zu sein. Studien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigen, dass ein Fehlgriff bei der Wahl meist für den weiteren Berufsweg schädlich ist, oft auch für den Verdienst. Ein Fehler belastet auch die Nerven und die allgemeine Zufriedenheit. Oft traut man sich dann nicht, den einmal eingeschlagenen Weg abzubrechen, und wird im Prinzip unglücklich.

Eine Halbtagesinformation in der Schule und eventuell ein anschließendes kurzes Praktikum sind für die Fülle der heute bestehenden Berufe nicht ausreichend. Du solltest dich gründlich vorab informieren. Dafür sind vielfältige Quellen vorhanden, zum Beispiel die Arbeitsagentur, die Handwerkskammern, die Industrie- und Handelskammern, Verbände und vieles mehr. Das ist in der Regel kostenlos. Dazu kommen noch Institute und Organisationen, für die du bezahlen musst (meist nicht notwendig). Das dauert oft viele Stunden oder Tage. Aber tu dir den Gefallen und nimm dir Zeit.

Vielleicht bist du immer noch nicht zu einer Entscheidung gekommen. Das ist dann auch kein Drama: Du kannst zum Beispiel ein Freiwilliges soziales Jahr oder im Ausland das Programm Work and Travel machen und dir in der Zeit weitere Gedanken über deinen Berufsweg machen.

Wenn du keinen Schulabschluss hast und deinen Traumberuf nicht beginnen kannst, ist längst nicht alles verloren. In Deutschland gibt es vielfältige Möglichkeiten, einen Schulabschluss nachzuholen. Häufig gibt es zur Unterstützung einen sogenannten Bildungsgutschein von der Arbeitsagentur.

Es kann auch gut sein, dass Menschen, die dir nahestehen und es gut mit dir meinen, dir sagen, welchen Beruf du ergreifen sollst. Du solltest ihnen gut zuhören und ihre Argumente abwägen. Letztlich ist es aber deine Entscheidung, und du darfst aus Höflichkeit oder Respekt keine halben Sachen machen. Es ist schließlich dein Leben.

Beratung in der Schule durch die Arbeitsagentur

In der Schule eine Berufsberatung durch die Agentur für Arbeit zu bekommen, ist für dich sicher kein Problem. Es gibt sie in der Regel ab der 8. Klasse, in Gymnasien ab der 9. Meist wird sie klassenweise angeboten, oder es gibt auch ein individuelles Beratungsgespräch für dich. Vielleicht musst du dich aber im Schulsekretariat erkundigen, wann das nächste Mal wieder jemand von der Arbeitsagentur in der Schule ist. Du musst gut vorbereitet sein, damit du auch eine auf dich zugeschnittene Antwort bekommst (vielleicht fragst du bei der Gelegenheit nach einem Schülerpraktikum. Die Arbeitsagentur hat hierfür eine gute Checkliste erstellt). Du darfst auch nicht sauer sein, wenn du keine oder nur eine ungefähre Antwort bekommst – die wird dann sicher nachgereicht. Berater/-innen sind leider auch keine Zwerge Allwissend.

Weitere gute Ansprechpartner/-innen findest du bei der Jugendberufsagentur, einer Kooperation der Agentur für Arbeit und den Kommunen. Sehr gute Informationen kannst du auch bei den regionalen Berufsinformationszentren Biz der Arbeitsagentur erhalten. Bei diesen solltest du vorher einen Termin vereinbaren. Die Adressen und Telefonnummern erfragst du, wenn du ohnehin mit jemandem von der Arbeitsagentur in deiner Schule sprichst.

Die Arbeitsagentur hat außerdem ihr Beratungsangebot im Internet stark ausgebaut. Wenn du Lust hast, kannst du einen online-Test machen, welcher Beruf zu dir passt.
Auf dem Portal Arbeitsagentur.de findest du ausgezeichnete Informationen, die erst einmal einen umfassenden Überblick verschaffen und dich in die Lage versetzen, eine Vorauswahl zu treffen. Wenn du die Seiten intensiv gelesen hast, wirst du vielleicht einen Beruf entdecken, an den du bisher überhaupt nicht gedacht hattest. Die Unterseite berufenet bringt Informationen zu fast allen Berufen inklusive der Voraussetzungen, die dafür erforderlich sind. Die Seite planet-berufe.de bringt Detail-Informationen zu diesen Berufen – oftmals wird auch der Arbeitsalltag geschildert. Dies hilft dir, eine realistische Einschätzung zu erhalten und deine Gedanken zu sortieren Es wäre sehr schade, wenn du diese Informationen nicht liest und eines Tages sagst: ‚Hätte ich nur diesen Beruf gekannt‘.

Berufsberatung durch andere qualifizierte Organisationen

Neben der Bundesanstalt für Arbeit gibt es nicht- kommerzielle qualifizierte Organisationen, bei denen du dich beraten lassen kannst. Auch wenn du dich schon ungefähr für einen Beruf entschieden hast, ist es gut, sich noch einmal die Berufs-Übersichten auf den Seiten der Arbeitsagentur anzuschauen, um sicher zu sein, dass du nicht deinen Traumberuf übersehen hast. Es gibt auch kommerzielle qualifizierte Organisationen für die Berufsberatung, aber die kosten halt Geld.

Die Berufe sind überwiegend in sogenannten Kammern organisiert, bei denen du meist auch gute Beratung bekommst. Allerdings kommen die kaum in die Schule, du musst mit ihnen einen Termin vereinbaren . Wenn du nicht gerade einen Beruf in den Bereichen Handwerk, Handel oder Industrie ins Auge gefasst hast, ist es häufig schwierig festzustellen, welche Kammer zuständig ist. Dann fragst du am besten jemanden von der Arbeitsagentur nach einem Kontakt, wenn die/der gerade in der Schule ist. Dass die Kammern nicht leicht zu finden sind, kannst du beispielsweise auf der Webseite der Freien Berufe unten sehen.

Wenn du dich für einen handwerklichen Beruf interessierst, so bietet dir die Seite Handwerk.de einen umfangreichen Überblick über alle Ausbildungsberufe des Handwerks. Das fängt an mit einer kurzen Beschreibung des Berufs und geht über die Bildungsvoraussetzung bis zu wesentlichen Spezialgebieten. Da die Handwerker längst nicht mehr alle Ausbildungsstellen besetzen können, kommen die Ausbildungsberater der Handwerkskammern auch zunehmend in die Schulen. Ansonsten musst du einen Termin bei der lokalen Handwerkskammer machen. Einen kleinen Tipp noch: Wenn du dich schon fest für einen Beruf entschieden hast, versuchst du am besten, mit einem Innungsmitglied Kontakt aufzunehmen. Die sind häufig besonders engagiert.

Natürlich kann es auch sein, dass du dir deiner Stärken und Wünsche noch nicht so bewusst bist. Hier kann es gut sein, wenn du für viele Berufsbereiche erfährst, welche Anforderungen hierfür gestellt werden. Auf der Seite der Industrie- und Handelskammern findest du dazu viel Interessantes.

Auf andere Kammern wie Steuerberaterkammer, Ärztekammer, Landwirtschaftskammer oder Psychotherapeutenkammer können wir hier leider nicht eingehen und sagen, wie die Ausbildungsberatung dort ist. Hier müssen wir auf die Seite der Arbeitsagentur verweisen.

Praktika

Es gibt einige Praktikums-Varianten. Eines haben sie gemein: Es liegt an dir, was du aus ihnen machst. Sie können sehr nützlich oder auch total langweilig sein. Entscheidend ist oft, wie du dich auf sie vorbereitest. Hast du schon einen ungefähren Berufswunsch und kommst in einen entsprechenden Betrieb, kannst du prüfen, ob du dir das so ähnlich vorgestellt hast. Sonst ist es entweder einigermaßen interessant oder einfach langweilig.

Das Schüler-Betriebspraktikum ist für die meisten Bundesländer schon lange verbindlich vorgeschrieben. Es soll schon vor dem Schulende einen Einblick in die allgemeine Berufswelt ermöglichen. Du kannst es auf dich zukommen lassen oder dir überlegen, in welche Richtung dein künftiger Beruf gehen sollte. Wenn letzteres der Fall ist, kannst du die Chance nutzen, dich z.B. bei den regionalen Handwerks- oder Industrie- und Handelskammern oder bei Verbänden zu informieren. Dann hast du die große Chance zu sehen, ob der Beruf im Großen und Ganzen deinen Vorstellungen entspricht. Wenn nicht, ist das zwar traurig, aber du hast die Chance, dich neu zu orientieren (ein kleiner Tipp noch: Wenn es dir nicht gefallen hat, überleg dir, ob es am Beruf an sich lag oder an den Menschen im Praktikumsbetrieb).

Praktika spielen auch eine große Rolle, wenn du die Schule ohne Abschluss verlassen hast und du den Hauptschulabschluss oder einen gleichwertigen Abschluss nachholen willst. Über die Berufsvorbereitungsmaßnahmen, die stark auf die jeweiligen Verhältnisse zugeschnittenen sind und in deren Rahmen die Praktika oft stattfinden, sprichst du am besten mit deinem regionalen Jobcenter. Jobcenter sind eine Kooperation zwischen der Arbeitsagentur und den lokalen Behörden. Du findest sie, wenn du bei Google Jobcenter und deine Postleitzahl eingibst.

Pflichtpraktika gibt es bei vielen Studien- und Ausbildungsgängen (z.B. Architektur). Das ist nicht zu ändern. Du kannst dir aber das Leben dadurch erleichtern, dass du dir ein Praktikum suchst, das dem vorgeschriebenen Pflichtpraktikum ähnelt, dir aber mehr Spaß macht. Aber Obacht: Du solltest immer vorher beim Prüfungsamt anfragen, ob das Praktikum mit der Beschreibung auch anerkannt wird. Manchmal hilft eine kleine Umformulierung der Beschreibung. Das solltest du besonders beachten, wenn du das Pflichtpraktikum vor Beginn des Studiums / der Ausbildung machst.

Ein freiwilliges Praktikum kann etwas Nützliches sein, besonders wenn es im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahrs (FSJ) stattfindet. Du kannst austesten, ob dir dein gewählter Beruf tatsächlich gefällt oder ob du dir darunter etwas ganz anderes vorgestellt hast. Das passiert nicht eben selten.

Freiwilliges soziales Jahr

Das Freiwillige Soziale Jahr FSJ ist vereinfacht gesagt ein freiwilliger Dienst für die Gemeinschaft. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Sie reichen von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen über Kindergärten und Schulen, Sport und Kultur, Denkmalpflege bis zum Freiwilligen Ökologischen Jahr FÖJ. Das FSJ wird von zugelassenen Trägern durchgeführt.

Anders als der Name sagt, dauert das FSJ nicht zwangsläufig ein Jahr. Die Mindestdauer beträgt 6 Monate, das Maximum liegt bei 18 Monaten. Ein Gehalt gibt es nicht, aber in der Regel sind Verpflegung und Unterkunft frei, und es gibt ein sogenanntes Taschengeld (max. 422 Euro/Monat 2022). Du musst jünger als 27 Jahre sein und die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben (für Ältere gibt es den Bundesfreiwilligendienst BFD). Eine sehr gute und detaillierte Übersicht findest du auf der Webseite des Bundesfreiwilligendienstes unter dem Punkt Freiwilliges Soziales Jahr.

Die Webseite des BFD bietet auch gute Tipps für das FSJ im Ausland, das einige kleine Besonderheiten hat. Da sind zum einen die selbst zu tragenden Kosten (meist relativ gering). Vor allem wird empfohlen, sich möglichst ein Jahr vor dem geplanten Einsatz anzumelden.

Es gibt einige gute Gründe für ein FSJ: Vielleicht willst du der Gemeinschaft etwas Gutes tun, vielleicht willst du die Wartezeit bis zum Studien- oder Ausbildungsbeginn überbrücken. Wenn du noch keine feste Vorstellung über deinen künftigen Beruf hast, ist es eine gute Gelegenheit, noch einmal intensiv darüber nachzudenken und dich dann zu entscheiden. Wenn du dich schon entschieden hast und im FSJ die Möglichkeit hast, diese Entscheidung zu testen, ist das auch prima. Wenn der Test positiv ausfällt, ist es schön. Wenn nicht, kannst du eine Fehlentscheidung korrigieren, und du musst weiter überlegen. Also spricht viel dafür, ein FSJ zu machen.

Ich habe die Schule abgebrochen

Viele Berufe erfordern einen bestimmten Schulabschluss. Bei Bewerbungsgesprächen sind dies allerdings häufig nur Mindestanforderungen.
Wenn der von dir gewählte Beruf keinen entsprechenden Schulabschluss erfordert oder du ganz einfach die Nase vom Schulbesuch voll hattest, dann ist das in Ordnung. Allerdings ändert sich die Berufswelt heute so schnell, dass du es vielleicht einmal bereust, dass du keinen entsprechenden Schulabschluss hast.
Es gibt Möglichkeiten, einen Schulabschluss nachzuholen, und sie werden häufig auch gefördert.

Jugendliche und junge Menschen bis zum Alter von 25 Jahren haben, wenn sie einen Hauptschulabschluss nachholen wollen, in der Regel einen Rechtsanspruch darauf. Wie das geht und wie die Förderung aussieht, erfährst du am besten beim örtlichen Jobcenter. Das Jobcenter ist eine Kooperation zwischen der Arbeitsagentur und den örtlichen Behörden. Du findest es leicht, wenn du im Internet unter Jobcenter und deinem Wohnort oder deiner Postleitzahl nachsiehst.

Auch beim Erwerb eines Realschulabschlusses oder des Abiturs steht dir das Jobcenter mit Rat und Hilfe zur Seite. Das Jobcenter informiert dich auch über die sogenannten Bildungsgutscheine der Arbeitsagentur, die dir helfen, den weitergehenden Schulabschluss ganz oder zumindest teilweise zu finanzieren.

Die Weiterbildungen müssen nicht zwangsläufig in Vollzeit erfolgen. Du kannst sie z.B. auch neben dem Beruf auf einer Abendschule machen. Die Doppelbelastung ist dann allerdings nicht ganz einfach und manchmal bitter.

Finanzierbarkeit von Studium oder weiterführender Schule

Du möchtest studieren oder eine weiterführende Schule besuchen und weißt nicht, wie du das finanzieren kannst, weil deine Eltern nicht genug Geld haben oder dir nichts geben wollen.

Was die weiterführende Schule betrifft, so gibt es das Schüler-BAFöG. Es wird von gut 200.000 Schülerinnen und Schülern im Jahr genutzt, aber es ist an bestimmte Auflagen gebunden. Voraussetzung ist zum Beispiel, dass du nicht mehr bei deinen Eltern wohnst, weil deine Ausbildungsstätte von ihnen unzumutbar weit entfernt ist. Ein anderes Beispiel: Du lebst in einem eigenen Haushalt und wohnst mit mindestens einem eigenen Kind zusammen. Eine gut verständliche Liste der Voraussetzungen findest du unten beim Link des Jugendservers oder auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Wenn du studieren willst und noch nicht weißt, wie du das finanzieren sollst, sind die Möglichkeiten vielfältiger. Natürlich kannst du einen Nebenjob machen, von denen es hoffentlich nach einem Abflachen von Corona wieder mehr gibt.

Dann gibt es das bekannte BAFöG, das allerdings an Einkommensgrenzen der Eltern gebunden ist. Mit der Reform von 2022 ist dieses Geld einem weiteren Personenkreis zugänglich gemacht worden. Ob und wann der Plan realisiert wird, das Bafög weniger abhängig vom elterlichen Einkommen zu machen, ist allerdings noch nicht absehbar. Du solltest die Berichte weiter verfolgen.

Anders als das Bafög ist der KfW-Studienkredit einkommensunabhängig. Um ihn zu beantragen, brauchst du keine Sicherheiten – allerdings muss er vollständig zurückgezahlt werden.

Eine häufig unterschätzte Möglichkeit für die Studienfinanzierung sind Stipendien. Viele meinen, dass dieses Instrument nur etwas für Hochbegabte ist oder einen Einser-Durchschnitt im Abitur erfordert. Das stimmt so nicht. Natürlich gibt es Stipendien für Hochbegabte, aber das ist längst nicht alles. Viele Stiftungen mit ganz konkreten Schwerpunkten vergeben Stipendien. Es gibt einige Datenbanken, die auf Stipendien spezialisiert sind. Einen guten Überblick über das Förderangebot für Studienförderung bietet z.B. der Bildungsserver.

Hoffentlich gelingt es dir, aus diesen Punkten ein gutes Finanz-Konzept für dein Studium zu schneidern.

Seit kurzem in Deutschland - Probleme bei der Ausbildungssuche

Wenn du als Flüchtling oder noch nicht lange in Deutschland bist, ist es nur natürlich, dass du Probleme mit der Suche nach einem Ausbildungsplatz hast. Mangelnde Sprachkenntnisse, Probleme mit dem neuen Leben oder traumatische Erlebnisse machen dir das Leben schwer. Wir wollen dir mit Tipps helfen, das zu bewältigen.

Sprachkenntnisse sind immens wichtig, um sich in einer fremden Kultur zurechtzufinden. Junge Menschen lernen eine neue Sprache aber oft schnell im Miteinander mit Gleichaltrigen. Ein großes Problem ist aber, dass der Schock der neuen Umgebung häufig dazu führt, dass man sich lieber in der Familie oder mit Menschen abkapselt, die die Heimatsprache sprechen. Da solltest du sehen, dass du ein Gleichgewicht hinbekommst und öfter die deutsche Sprache sprichst. Sonst erschwerst du dir die Möglichkeit, eine gute Ausbildungsstelle zu finden.

Wenn du noch schulpflichtig bist, kannst du dich vermutlich schon gut verständigen. Dafür sorgen auf die eine oder andere Art die speziellen Deutschkurse. Wenn du trotzdem meinst, dass deine Sprachkenntnisse nicht reichen, kannst du beruhigt sein: Wenn du schon einen Ausbildungsplatz ausgesucht hast und dann die Berufsschule besuchst, wird dort die Sprachförderung fortgesetzt. Du lernst dann auch die für den Beruf notwendigen Fachbegriffe. Ein kleiner Tipp noch: Die Begriffe reichen nachher sicher aus, um einen Auftrag nach Anweisung zu erledigen. Aber wenn du selbstständig arbeiten und zufriedene Kunden haben willst, solltest du weiter an deinen Sprachkenntnissen arbeiten.

Es kann auch sein, dass du wegen der Sprachschwierigkeiten den Hauptschulabschluss verpasst. Das ist zwar nicht schön, aber kein Beinbruch. Du kannst dann das Berufsvorbereitungsjahr nutzen, deine Kenntnisse zu verbessern, und lernst während der Praktika, die damit verbunden sind, weitere Fachbegriffe.

Wenn du nicht mehr schulpflichtig, aber unter 27 bist, und als Flüchtling nach Deutschland kommst, kannst du unter bestimmten Voraussetzungen einen Jugendintegrationskurs machen, der mit zahlreichen Deutschstunden verbunden ist. Nachfragen musst du beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge BAMF (Zweigstellen in den Regionen). Du solltest darauf achten, dass du wirklich einen Jugendintegrationskurs bekommst und keinen allgemeinen Integrationskurs. Der ist nämlich mit deutlich weniger Deutschförderung verbunden.

Aber die Sprache ist nicht alles. Es kommt hinzu, dass dir die neue Umgebung fremd ist. Kulturen und Bräuche unterscheiden sich, manche Regeln des Zusammenlebens sind anders. Auch die Schule, die Ausbildung und Berufe unterscheiden sich vielleicht von dem, was du aus deinem Heimatland kennst. Das gilt häufig in besonders starkem Maße für Mädchen, denen in alle Ausbildungsberufe offenstehen, und bei denen es wie bei Jungen üblich ist, dass sie Berufe ausüben und studieren.

Für jugendliche Zugewanderte und Flüchtlinge gibt es in vielen Städten Angebote zur kulturellen Integration, zum Einstieg in Ausbildung, Studium und Beruf. Einiges hast du wahrscheinlich schon in den Jugendintegrationskursen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge mitbekommen. Auf der Webseite der Jugendmigrationsdienste kannst du durch Angabe deines Bundeslandes/Landkreises die nächstgelegenen Einrichtungen suchen. Online kannst du dich außerdem über das Beratungsportal des Jugendmigrationsdienstes Jmd4you beraten lassen. Vor Ort gibt es auch Informationen bei der Ausländerbehörde, Arbeitsagentur/Jobcenter und den Flüchtlingszentren.

Wenn es um erste Überlegungen für Ausbildungsberufe geht, bist du auf der Seite der Bundesanstalt für Arbeit gut beraten und kannst dich gut informieren. Du wirst auch feststellen, dass es kaum noch Berufe gibt, bei denen Mädchen ausgeschlossen werden.

Noch ein Wort zu Mobbing und Diskriminierung, die du vermutlich nicht selten erlebst. Sprich darüber mit deiner Vertrauenslehrerin oder deinem Vertrauenslehrer. Wenn du bei einer Berufsberatung in der Schule nicht alles verstehst, frag bitte nach. Und wenn du es vor der gesamten Klasse nicht magst, dann hast du einen Anspruch auf ein individuelles Beratungsgespräch im kleinen Kreis.

Behinderung / chronische Erkrankung und berufliche Ausbildung

Du bist behindert oder chronisch krank und möchtest eine gute Ausbildung machen. Nun suchst du Infos darüber, wie das am besten zusammenpasst. Hier hat sich in den letzten Jahren vieles zum Guten getan, was technische und finanzielle Förderung betrifft. Aber es bleibt immer noch viel zu tun.

Es gibt zig Tausend Auszubildenden mit Beeinträchtigung (die genaue Abgrenzung ist schwierig). Du bist also nicht allein. Allerdings: Einfach wird es nicht sein. Aber du bist mutig und stark. Du solltest dich durch Schwierigkeiten nicht entmutigen lassen: Wenn du dich gut informierst und die vorhandenen Fördermöglichkeiten ausschöpfst, kannst du dir die betriebliche Ausbildung erheblich erleichtern.

Die Technik hat in den letzten Jahren auch bei den medizinischen Hilfsmitteln erhebliche Fortschritte gemacht, die manchmal nicht bekannt sind. Sie sind im Hilfsmittel-Verzeichnis des GKV Spitzenverbandes aufgeführt. Die Kosten werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen. Bei neuen Produkten sperren sie sich manchmal etwas, dann musst du hartnäckig sein und dir eventuell Unterstützung bei Behindertenorganisationen holen. Wenn es dich betrifft, schau ruhig einmal in das Heilmittelverzeichnis rein. Vielleicht entdeckst du etwas, was dir das Berufsleben und auch anderes erleichtert. Es kann auch von Vorteil sein, wenn du dem Betrieb, bei dem du eine Ausbildung / ein Praktikum machen willst, mitteilst, über welche Hilfsmittel du verfügst. Dann weiß er, dass du gut ausgestattet bist.

Solche Hilfsmittel, die zunehmende Digitalisierung und der Fachkräftemangel werden künftig auch die Ausbildungschancen für Jugendliche mit körperlicher Einschränkung größer werden lassen. Es gibt allerdings ein Problem: Viele an sich gutwilligen Betrieben ist wenig bekannt, wie sie gefördert werden, wenn sie behinderte Jugendliche ausbilden (auf dieses Problem weist auch eine ältere Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft hin. Es wird zudem beklagt, dass nicht genug Informationen von staatlicher Seite kommen und es keine begleitende Anlaufstelle bei den Behörden gibt, die speziell auf behinderte Jugendliche zugeschnitten ist.).

Du solltest deine Berufsberater/-innen auf dieses Problem ansprechen und sie fragen, wie das am besten zu lösen ist (z.B. erhalten die Betriebe meist Vergütungskostenzuschüsse). Vielleicht kannst du eine Mappe mit den Fördermöglichkeiten erhalten, oder du erhältst Links, auf denen sich die Betriebe über die Förderung informieren können.

Eins vorweg: Generelle Ratschläge können wir nicht geben, es kommt auf deine ganz persönliche Situation an. Einen sehr guten und ausführlichen Überblick über das Thema Berufsausbildung behinderter Jugendlicher erhältst du auf der Webseite des Familienhandbuchs der Aktion Mensch. Zwei der vorgeschlagenen Punkte sind vielleicht für dich besonders wichtig: Du solltest dich rechtzeitig mit dem Thema beschäftigen und vielleicht ein längeres Praktikum ins Auge fassen (wie oben gesagt, sind die Betriebe oft schlecht informiert, und du kannst sie mit deiner Arbeit überzeugen). Gute Infos findest du auch auf der Seite der Arbeitsagentur. Hier wird unter anderem darauf eingegangen, was du machen kannst, wenn eine reguläre Ausbildung aufgrund deiner individuellen Behinderung nicht möglich ist.

Häufig kannst du dich persönlich gut bei dem regionalen Jobcenter informieren, das ist eine Kooperation zwischen Arbeitsagentur und den kommunalen Behörden.
Eine Bitte noch: Wenn es um die Fördermöglichkeiten geht, darfst du oder dürfen deine Eltern keine Schwellenängste haben. Manchmal muss man die Hilfe, die einem zusteht, einfordern, daran ist nichts falsch.

Ärger am Ausbildungsplatz - was sind meine Rechte und Pflichten

Der Übergang von der Schule in die betriebliche Ausbildung ist oft schwer. Er ist vor allen Dingen ungewohnt – man darf z.B. anders als in der Schule nicht häufig zu spät kommen oder Arbeiten einfach nicht machen. Das ist in vielen Fällen keine Schikane, sondern hat mit den Kunden zu tun (kein Betrieb verliert gerne Kunden, weil sie unzufrieden sind – und wenn man zu spät kommt oder schlechte Arbeit abliefert, sind die sauer). Eine ganz wichtige Rolle spielt dabei allerdings das Betriebsklima – mit einem Lächeln geht vieles leichter. Ist es gut, kann man mit den Leuten reden, und alles ist nicht so tragisch. Ist es schlecht, wird jedes Wort auf die Goldwaage gelegt und vieles zum Drama hochstilisiert.

Einiges solltest du dir aber nicht bieten lassen, z.B. Diskriminierung oder zu viele Überstunden. Du darfst es nicht in dich hineinfressen, sondern musst mit einer zuständigen Person reden. Vielleicht fragst du auch erst einmal eine Vertrauensperson, ob sie deine Meinung teilt (Mitauszubildende sind da nicht immer die besten Ratgeber/-innen, aber da kannst du jedenfalls deinen Ärger loswerden). Deine Beschwerden solltest du dann sachlich und unaufgeregt bei den Personen vorbringen, die für deine Ausbildung zuständig sind, gegebenenfalls auch beim Betriebsrat, deinen Vorgesetzten oder der Ausbildungsbegleitung der Handels- oder Handwerkskammer.

Ein kleiner Tipp noch: Wenn dir etwas Ungerechtes widerfährt, schreib es mit Datum und Uhrzeit auf. Wenn es sich häuft, ist in vielen Fällen sonst nicht nachzuvollziehen, wann und wo etwas passiert ist.

Vielleicht fühlst du dich ausgenutzt, belästigt, gemobbt oder diskriminiert. Einiges dazu findest du bei den wesentlichen Rechten und Pflichten, die auf den nachfolgenden Links dargestellt sind. Es wäre gut, wenn du dir die vor Beginn der Ausbildung anschaust. Dann staunst du nicht über Pflichten, weißt aber auch, was du dir nicht gefallen lassen musst und wie du gegebenenfalls reagierst.

Es gibt allerdings noch etwas, das man mit Rechten und Pflichten schlecht fassen kann: Ein grottenschlechtes Betriebsklima. Schreib dir einfach die Punkte dazu auf und bespreche sie mit einer Vertrauensperson. Rede auch im Zweifel mit der zuständigen Kammer. Abhilfe kann sie wahrscheinlich auch nicht schaffen, aber vielleicht könnt ihr über einen Wechsel des Ausbildungsbetriebes reden.

Ein zwar nicht häufiges, aber auch nicht so seltenes Problem kann auch sein, dass du mit der Wahl deiner Ausbildung unglücklich bist. Dann überleg es dir genau, sprich mit Vertrauenspersonen und suche dir gegebenenfalls eine andere Ausbildung. Aber überleg dir auch genau, ob deine jetzige Ausbildung nicht eine gute Grundlage für einen weiteren Berufsweg bedeutet, z.B. ein Studium.

Weitere Informationen zum Thema:

  • Neben den hier aufgeführten finden sich in den Bereichen „Schulprobleme mit Eltern und Lehrern“, „Andere Probleme in der Schule“ sowie „Probleme bei der Berufswahl und in der Ausbildung“ folgende ausführlich beschriebene Stichworte:
  • Andere Schulprobleme mit den Eltern
  • Schulprobleme mit den Lehrern / Lehrerinnen
  • Ich habe Schwierigkeiten mit dem Lernen
  • Ich habe Prüfungsangst / Angst vorm Versagen in der Schule
  • Ich gehöre nicht dazu – Ich bin angeblich „anders“
  • Ich weiß noch keinen Beruf für mich
  • Work and Travel
  • Meinen Wunschberuf lehnen alle ab
  • Angst vor Prüfungen und Versagen in Ausbildung und Beruf
  • Behinderung / chronische Erkrankung und Studium
Wie zu allen anderen Stichworten, findest du hier auch hilfreiche, kommentierte Links.
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