Ich habe große Sorgen – wo finde ich vertrauenswürdigen Rat und Hilfe?

Ich fühle mich nicht wohl in meinem Körper

Besonders in der Pubertät sind viele Menschen unzufrieden mit ihrem Körper, und manche haben Probleme damit, die körperlichen Veränderungen zu akzeptieren. Manche entdecken auch Widersprüche: Z. B. dass ihre körperliche Entwicklung gar nicht mit ihrem Selbstbild zusammenzupassen scheint. Das kann einfach daran liegen, dass all die Veränderungen dich verunsichern, oder dass klassische Rollenbilder einfach nicht dein Ding sind. Es kann aber auch ein Hinweis darauf sein, dass du „nicht-binär“ bist, also dass du nicht in herkömmlichen Sinne eindeutig „männlich“ oder „weiblich“ bist. Vielleicht bist du transgender – fühlst dich also als männlich, obwohl dein Körper weiblich ist bzw. umgekehrt. Oder du bist inter* – also mit Geschlechtsmerkmalen geboren, die nicht eindeutig männlich oder weiblich sind. Es gibt auch Menschen, die sich nicht einem Geschlecht zuordnen können und wollen, deren Identität sich „im Fluss“ befindet (genderfluid), die sich als einem „anderen“ Geschlecht oder vielleicht auch gar keinem Geschlecht zugehörig empfinden. Bleibe mit deinen Erfahrungen und Fragen nicht alleine. Es gibt keinen Grund, sich zu schämen – du bist einfach nur du. Auf vielen LGBTQ+-Portalen kannst du dich über die Vielfalt sexueller Identitäten informieren. Wenn dich deine körperliche Entwicklung sehr belastet oder du ein sehr negatives Körperempfinden hast, solltest du dir psychologische Unterstützung suchen.

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